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BuFaK Goes Digital

Man sagt, besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Die Coronakrise hat ohne Zweifel die ganze Welt vor sehr besondere Umstände gestellt. Auch die BuFaK WiSo musste und muss sich dieser Herausforderung stellen.

Am 21. und 22. August 2020 fand deshalb die erste digitale BuFaK WiSo statt. Ausgestrahlt wurde diese von Jena aus – und wir waren dabei! Basti und Anne aus unserem Team haben die Chance genutzt, dass Jena nicht allzu weit von Dresden entfernt liegt und haben sich persönlich vor Ort angesehen, wie die erste DigiFaK funktioniert – und wie sie bei den BuFaKlern ankommt. Ihr Auftrag: abwägen, ob auch unsere 71. BuFaK WiSo in digitaler Form stattfinden könnte.

Die 70. BuFaK hatte wie jedes Pilot-Projekt ihre Stolpersteine, aber am Ende stand eindeutig fest: Lieber eine DigiFaK als gar keine BuFaK. Auch wenn – oder vielleicht gerade weil – die erste digitale BuFaK an dem ein oder anderen Punkt noch Raum für Luft nach oben gelassen hat, war für uns danach klar, dass dieses Konzept definitiv auch für Dresden denkbar ist.

Schon kurz darauf mussten wir dann eben diese schwere Entscheidung treffen: am 7. September 2020 haben wir offiziell verkündet, dass die Präsenzveranstaltung auch in Dresden nicht stattfinden können wird und die 71. BuFaK WiSo leider ein weiteres Mal auf den heimatlichen Bildschirm umziehen muss. Das hieß für uns als Orga-Team auch eine komplette Neuorientierung. Plötzlich brauchen wir einen IT-Verantwortlichen, die Bereiche haben völlig neue Aufgaben und die Prioritäten müssen neu gesetzt werden.

Wir haben uns dieser neuen Herausforderung mit Freude angenommen und werden basierend auf den Erfahrungswerten der 70. BuFaK WiSo versuchen, das Beste aus dieser 2. DigiFaK WiSo für euch herauszuholen!

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Die ersten Workshops sind bestätigt!

Ein ganzer Monat ist bereits vergangen, seit wir im Zuge der Veröffentlichung dieser Website die Workshopeinreichung geöffnet haben. Obwohl immerhin noch ein knappes halbes Jahr zwischen uns und der BuFaK liegt, hat die Öffnung der Workshopanmeldung in den Reihen derer, die auch schon vergangene BuFaKs inhaltlich bereichert haben, großen Wiederhall gefunden.


15 Workshops bestätigt!

  • Konfliktmanagement innerhalb der Fachschaft – von Melissa Fortin
  • Kommunikation zwischen Fachschaft und Fakultät/Studierenden – von Max Groth
  • Sexuelle Belästigung – Prävention, Krisenmanagement und Respekt gegenüber allen Geschlechtern – von Alexa Leyens
  • Gottkomplex 101 – Zwischen Führung und Vollrausch – von Alexa Leyens & Max Groth
  • How to Rat – von Ann – Catrin Gras
  • Vernetzung hochschulpolitischer Gremien – von Marcel Skorupa
  • Einflussnahme auf Gestaltung der Studiengänge – von Marcel Skorupa
  • Evaluation der Lehre – von Marcel Skorupa
  • Berufungskomission – von Florian Rappen
  • Sponsoring – von Remus Migura und Ann – Catrin Gras
  • Einführung in die Akkreditierung – von Elisa Löwe und Tobias Burk
  • Akkreditierung für Fortgeschrittene – von Elisa Löwe und Tobias Burk
  • Internationale Akkreditierung
  • Fachschaft auf Instagram – best Practice & Tipps zum geltenden Recht – von Lisa Plewa und Nam Dang

Um den Bedarf an Workshops für die üblicherweise 3 Workshopslots decken zu können, wird bei der Planung in der Regel von einem Gesamtbedarf von 45 Workshops ausgegangen. Vor diesem Hintergrund schätzen wir uns glücklich, dass es bereits nach einem Monat gelungen ist, ein Drittel dieses Bedarfs zu decken.

Was kommt als nächstes?

Neben von vergangenen BuFaKs bekannten und bewährten Themen rund um die Fachschafts- und Gremienarbeit wird es auch einige gänzlich neue Inhalte geben.

Ein Schwerpunkt wird die Nachbereitung von Studium, Lehre, Prüfungen und Fachschaftsarbeit während der aktuellen Epidemie sein. Damit einhergehend soll auch diskutiert werden, in welchem Verhältnis klassische und digitale Lehre in Zukunft stehen sollten und wie Fachschaften diese Entwicklung begleiten können.

Zudem bemühen wir uns verstärkt um Referent*innen für internationale bzw. gesamtgesellschaftlich relevante Vortragsthemen – beispielsweise dem richtigen Umgang mit Hass, Hetze und Verschwörungstheorien im Netz.

30 Workshops fehlen noch!

Unser Ziel ist, potentiell an der Teilnahme interessierten Fachschaften Ende August ein vollwertiges inhaltliches Programm präsentieren zu können. In diesem Zusammenhang möchten wir erneut aufrufen, uns bei der Vorbereitung des Programms zu unterstützen: Entweder durch das Einreichen eines Workshops, oder das Vorschlagen eines Themas, welches in einem Workshop behandelt werden sollte.

In vorraussichtlich einem Monat melden wir uns dann wieder mit dem aktuellen Stand des inhaltlichen Programms zurück. Bis dahin – reicht fleißig Workshops ein, kündigt eure Fachschaft an und bleibt gesund!

Lisa & Anselm, Team “inhaltliche Tagesplanung”

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In guten Händen

Unser Team könnt ihr seit der Veröffentlichung unserer Website im Menüpunkt „Team“ – ja ich weiß, sehr originell – kennenlernen. Es gibt aber bei jeder BuFaK eine Person, die sich sehr im Hintergrund hält, obwohl sie auch ein wichtiger Bestandteil der Planung ist. Die Rede ist von dem Betreuer oder der Betreuerin, die der BuFaK-Rat jedem Ausrichter-Team zur Seite stellt. In unserem Fall ist das Ann-Catrin Gras – oder einfach Anne (ein, wie ich finde, sehr schöner Name ;)).

Wie wird der oder die BetreuerIn einer BuFaK bestimmt?

Das passiert relativ unkompliziert innerhalb vom BuFaK-Rat. Sobald der Rat erfährt, dass sich eine Fachschaft für das Ausrichten der nächsten BuFaK interessiert, aber spätestens wenn sie als Ausrichter gewählt wurde, wird im Rat intern besprochen, wer die Betreuung übernimmt. Bei der Auswahl spielen verschiedenste Faktoren eine Rolle, am wichtigsten ist aber die Frage, wer für den Job denn Zeit und Lust hat.

Obwohl sie zu diesem Zeitpunkt nicht einmal in Deutschland war, hat Anne aus ihrem Auslandssemester in den USA heraus entschieden, dass sie auf die Betreuung unserer BuFaK echt Lust hätte. Insofern haben wir beide mehr als nur den Namen gemeinsam, denn auch ich habe mich im Auslandssemester befunden (allerdings in Schweden), als Rike mich plötzlich von der BuFaK in Jena aus kontaktiert hat und ich mich spontan für dieses große Projekt entschieden habe. Mehr darüber, wie das damals alles ablief, könnt ihr in dem Ausrichtertagebucheintrag der letzten Woche lesen.

Für Anne ist Unsere nicht die erste BuFaK, die sie betreut. Nachdem sie in Göttingen selbst Teil des Ausrichterteams war und aus erster Hand all die Erfahrungen machen konnte, die wir gerade durchlaufen, hat sie auch schon die BuFaK Paderborn als Rats-Mitglied betreut. Sie bringt also alle nötigen Kompetenzen sowie ausreichend Zeit und vor allem Motivation mit und ist deshalb einfach wie geschaffen für den Job.

Was genau ist die Aufgabe eines oder einer BuFaK-BetreuerIn?

Betreuer, die der BuFaK-Rat den Ausrichtern zur Seite stellt, haben schon sehr viel BuFaK Erfahrung – und das eben nicht nur als Teilnehmer, sondern auch schon als Ausrichter. Anne hat deshalb oft noch einmal einen anderen Blick auf die Dinge, die wir uns so überlegen und kann besser einschätzen, ob das auch wirklich alles am Ende so aufgeht. Außerdem kann sie uns an Dinge erinnern, an die wir vielleicht gar nicht gedacht hätten. Sie steht uns also mit Rat und Tat zur Seite und kann uns auch mit anderen Leuten aus dem Rat vernetzen, wo es sinnvoll ist.

Dafür ist es nicht nötig, dass sie immer an all unseren wöchentlichen Teammeetings teilnimmt. Meistens gebe ich ihr einfach nur kurze Updates darüber, wie es bei uns läuft. Wenn wir das Gefühl haben, ihren Rat intensiver zu brauchen oder Anne das Gefühl hat, mal einen tieferen Einblick in unseren Planungsstand zu benötigen, schaut sie bei unserer Sitzung vorbei. So konnten wir sie zum Beispiel letzten Donnerstag bei unserer Sitzung begrüßen und sind durch die zielgerichteten Fragen, die sie uns gestellt hat, auf das eine oder andere Detail aufmerksam geworden, an dem wir noch arbeiten können oder sollten.

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Wie Alles begann

November 2019 – der FSR WiWi der HTW Dresden auf der 69. BuFaK WiSo in Jena. Basti, Spitzie und Lisa liefen hochmotiviert nach ihrem ersten richtigen BuFaK Tag ins Hotel und spekulierten darüber, wie cool es doch wäre so etwas selbst auf die Beine zu stellen. So sehr ich ihren Enthusiasmus und ihre Motivation verstehen könnte, hatte ich das Gefühl ich muss sie wieder auf „den Boden der Tatsachen“ zurückholen und ihnen klarmachen, was es bedeutet eine BuFaK auszurichten. Aber ich konnte mich noch sehr gut an dieses „erster BuFaK-Tag-Gefühl“ erinnern, da ich es auf meiner ersten BuFaK in Göttingen genau so erlebt hatte und wollte ihnen die Motivation nicht komplett nehmen. Und ehe ich es mir versah, saßen wir zusammen mit Hendrik und Löwe bei Elisa im Zimmer und schauten uns Bilder, Videos und Organigramme der BuFaK 2015 in Dresden an und Elisa erzählte, wie cool es doch war und das es ein riesen Spaß war das zu organisieren. Alle waren Feuer und Flamme und ich saß auf dem Boden und dachte mir: „Das schaffen wir niemals“, „Wir finden niemals noch Leute, die sich freiwillig diesen Stress antun.“, „Wir haben bald keinen FSR mehr, wie sollen wir das dann machen?“ und fragte mich, ob ich die Einzige im Raum wäre, die realistisch denken würde. Die Motivation ließ sich aber offensichtlich durch nichts trüben. Das war der Moment, wo ich gemerkt habe, dass es nur eine einzige Lösung gibt! Ich schrieb Anne und Schmucki (unser damaliger FSR-Vorstand) in der Hoffnung, dass die beiden die Anderen zur Vernunft bringen würden. Aber es kam alles anders….

Die Beiden hatten auch ihre Bedenken, aber waren ebenfalls sehr motiviert und somit war es beschlossene Sache – WIR BEWERBEN UNS ALS AUSRICHTER. Holy Shit!

Und schon ging es los: Wir brauchen ein Datum, ein Bewerbungsvideo und wir müssen „Zuhause“ einiges klären.

Am nächsten Tag setzten wir uns zusammen, erarbeiteten ein Konzept für das Video und schnappten uns KameraNAM und drehten ein Bewerbungsvideo. Dann noch Ton und Schnitt und so wurde es tatsächlich nur wenige Minuten vor der Vorstellung im Abschlussplenum fertig – und das alles neben inhaltlichem Programm und Rahmenprogramm und innerhalb von 24h. 🤯

Letztlich hat uns die BuFaK WiSo zum Ausrichter der 71. BuFaK gewählt und bereits auf dem Rückweg nach Dresden wurden die ersten Pläne geschmiedet. Dort fiel auch der Satz von seitens der TU-Boys: „Wenn wir das machen, dann machen wir das gemeinsam als Stadt.“. Das war der Punkt, an dem ich auch dachte „Ok. Wir machen das echt und es wird geil!“. 

Der Rest ist Geschichte…

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Die Workshopanmeldung ist geöffnet!

Ein halbes Jahr der Planung und Vorbereitung ist vergangen und die BuFaK WiSo 2020 in Dresden rückt immer näher. Um euch ein breitaufgestelltes Workshopangebot zu gewährleisten, ist auch in diesem Bereich schon viel passiert.

Jetzt seid ihr dran! Auf unserer Website könnt ihr erste Anregungen zu Themengebieten finden. Schreckt nicht zurück, eure eigenen Ideen zu präsentieren und schlagt uns gerne einen Workshop mit euren eigenen Vorstellungen vor. Wir sind schon sehr gespannt auf das, was da auf uns zukommt!